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Die Honigbienen – eine kleine Einführung

Als einzige Wespen- und Bienenart verbringen die Honigbienen den Winter als ganzes Volk. Weil sie dafür eine geeignete Behausung und Futtervorräte brauchen, können wir von ihnen die wunderbaren Produkte Honig, Wachs, Pollen und Propolis bekommen. Auch andere Produkte der Bienen macht sich der Mensch zunutze: Gelée royale und Bienengift. Das wichtigste aber, was die Bienen für uns leisten, und da sind alle Bestäuber beteiligt, ist die Bestäubung.

Hier ein paar Sätze aus einem Bericht des schweiz. Zentrums für Bienenforschung, Forschungsanstalt für Milchwirtschaft Liebefeld (2000):

„Kaum ein Tier ist mit dem Leben und Denken des Menschen so stark verknüpft wie die Honigbiene. Seit Jahrtausenden spielen sie und ihre Produkte in den unterschiedlichsten Kulturen, in Religion und Mythologie, aber auch in der Ernährung, der Medizin und vor allem in der Ökologie eine grosse Rolle. Ihren Bestäubungsdiensten verdanken wir nämlich unseren an Obst und Gemüse reich gedeckten Tisch, die Blumenvielfalt um uns herum und das jährlich in grossen Mengen produzierte Saatgut. „ …

 „Im antiken Griechenland galt die Biene als Symbol der Fruchtbarkeit, Honig als die Quelle der Weisheit, Beredsamkeit und Dichtkunst. Kein Wunder, dass der griechische Göttervater Zeus als Knabe mit Honig und Milch genährt und später Bienenkönig genannt wurde. Noch heute wird der Ausdruck „Land, in dem Milch und Honig fliesst“ mit Reichtum an Naturgütern und Bodenschätzen in Verbindung gebracht.“